Fazit vom toleranten Brücken bauen: der ESC 2015 in Wien

IMG_2686 (2)„Also falls ich nächstes Jahr in Wien studiere könnt ihr gern zum Song Contest zu mir kommen!“- waren meine Worte als Conchita Wurst letztes Jahr den ESC gewann. Und tatsächlich, ein Jahr später studiere ich in Wien und darf ein Großevent miterleben, von dem ich, so dachte ich zumindest, auch noch meinen Enkeln erzählen werde. 60 Jähriges Song Contest Jubiläum in Wien- und ich war dabei! Nun so war zumindest der Gedanke. Die Umsetzung scheiterte allein schon daran Karten dafür zu bekommen. Punkt 9:00 Uhr als die ersten Karten online zu Verfügung standen war das System so überlastet, sodass es nach kurzer Zeit schon keine Karten mehr gab. Macht nichts, schließlich gibt es ja das Public Viewing auf dem Rathausplatz. Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes wirklich ins Wasser gefallen, so wurde der ESC also nur von der Couch zu Hause verfolgt.

Klar in der Stadt selbst hat man wenigstens die Vorbereitungen für den Song Contest gemerkt. Conchita schien in den Wochen vor dem Song Contest auch hinsichtlich des Lifeballs das neue Logo der Stadt Wien zu sein. Selbst beim U-Bahnfahren wurde man mit einigen einfallslosen Durchsagen von Conchita beschallt. Ich bin zwar ein riesiger Fan von Conchita und finde es fantastisch wie sie sich in ihrer Vorbildfunktion für Toleranz einsetzt, aber diese Durchsagen der Wiener Linien hätten echt ein wenig raffinierter sein können. Auch die wunderschönen Wiener Parks wurden mit hässlichen „12 Points to Vienna Parks“ Schildern zugepflastert, was meiner Meinung nach auch nicht unbedingt hätte sein müssen. Von den Saubermach-Plakaten „Eurowisch putzt Contest“ möchte ich erst gar nicht anfangen….

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