Wie ist es so am wienerischen „Hogwarts“ zu studieren?

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Eigentlich war ich kein Harry Potter Fan. Klar, ich habe die Bücher gelesen und ab und zu die Filme angeschaut- aber ein Hardcore Fan war ich nie. Zumindest bis zum Oktober 2014 als ich selbst in „Hogwarts“ zu studieren anfing. Denn genauso fühle ich mich in der Uni Wien- wie Harry Potter in einem zugegebenermaßen leicht chaotischen Hogwarts-Zwilling. Wenn ich mit der Bim auf diesen prachtvollen „Palast“ zufahre schaltet sich unweigerlich die Harry Potter Titelmelodie in meinem Kopf ein. Irgendwie fühle ich mich dann auch immer wie Harry in der Szene im ersten Teil, als er auf Hogwarts zu rudert und es zum ersten Mal erblickt… Dam dam dam dam da da! Innen wird es nicht besser: im Treppenhaus mit den riesigen steinernen Treppen muss man fast einen Harry Potter-Moment haben. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass sich die Treppen tatsächlich wie im Film bewegen. Aber das kann vielleicht auch auf meine eher weniger guten Orientierungskünste zurückgeführt werden, denn sich hier zu verlaufen ist für mich Alltag.

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Der mystische Touch wird nicht nur von der Schloss-ähnlichen Architektur an sich geschaffen sondern auch durch die tausend Denkmäler und Poster mit dem Aufdruck „Gehirnschmalz seit 1365“. Huhu! Wer weiß was so seit 650 Jahren so durch die Uni geistert, vielleicht ja ein Fastkopfloser Nick? Dass nicht nur ich die Uni Wien mit Hogwarts assoziiere, lässt sich sehr schön an der Bib sehen. Hier wird der wunderschöne große Lesesaal, mit seinen alten Holztischen und riesigen prunkvollen Bücherregalen, eigentlich nur noch Harry Potter Saal genannt. Jeden Tag werde ich aufs Neue von der Schönheit (aber auch der Größe) der Uni umgehauen und an manchen Tagen komme ich sogar zu spät zur Vorlesung, weil ich mit „angaffen“ des Gebäudes beschäftigt bin. Unbestreitlich, die Uni Wien hat einfach etwas magisches an sich.

IMG_1380 (2)IMG_1430 (2)IMG_0894 (2)Bussi, Sofia  

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