Lifeupdate: wo war ich, was bringt die Zukunft und mein Abschied von Wien

IMG_9173 (3)Richtig dort in der Überschrift steht: mein Abschied von Wien… ich habe Wien tatsächlich verlassen. Der Grund dafür ist ein kleines Abenteuer: ich wurde zu einem Erasmus Auslandssemester in Antwerpen (Belgien) angenommen und werde ein Semester lang nicht in Wien studieren. Es ist also kein Abschied für immer von meinem geliebten Wien. Dennoch fühlt es sich schon jetzt ganz komisch an zu wissen, nach diesem Sommer nicht ins wunderschöne Wien zu meinen österreicher und südtiroler Freunden zurückzukehren. Es war ganz eigenartig als ich mein Zimmer in Wien geräumt habe und mich von vielen Leuten verabschieden musste die ich tatsächlich ein halbes Jahr nicht sehen werde. Es fühlte sich tatsächlich so an als würde ich Wien nun verlassen. Was ich im Endeffekt auch tat.

Die Wochen/Monate vor den Sommerferien waren unglaublich turbulent, aufregend und teilweise auch sehr anstrengend. Ein Erasmusaufenthalt fällt einem leider nicht einfach so in den Schoß, sodass man unglaublich viel organisieren muss und bürokratische Hürden überwinden muss. Ich bin sehr froh, dass ich nicht ganz allein durch diesen Prozess gehen muss, aber leicht ist es ganz bestimmt nicht. Zudem war da natürlich der Uni-/Prüfungsstress. Bei meinen anderen Studiengängen hat sich noch etwas verändert und weiteres habe ich mir fest vorgenommen meinen Hauptstudiengang Publizistik  in 5 Semestern zu schaffen. Meine Prüfungszeit war also nicht gerade ohne… ich weiß nicht wie, aber irgendwie habe ich es während dieser Zeit öfter mal geschafft nach Hause nach Deutschland zu fahren und eine schöne Zeit am Ammersee und am Chiemsee zu verbringen. Man darf schließlich nicht immer nur an Uni denken, gel? 😉

Den Sommer über verbringe ich größtenteils „zu Hause“ in Deutschland. Dort hatte ich auch eine wunderbare Zeit bei meinem Praktikum in München, das mich auch für meinen weiteren beruflichen Weg sehr geprägt hat.

Trotzdem stand dieses Semester eine Sache an mit der ich mich nicht so ganz anfreunden konnte: die erste Bakk Arbeit! So naiv wie ich war dachte ich mir ich schreibe die Arbeit mal so neben meinem Praktikum in München, während der Sommermonate. Sind doch eh nur 40 Seiten….weit gefehlt. Natürlich ist der Umfang der Arbeit nicht sehr groß, aber es ist nicht nur so eine Seminararbeit sondern eine „Bachelorarbeit“ die halt schon ein bisschen was her machen sollte. Und wenn man abends müde vom Praktikum nach Hause kommt ist es schwierig noch einen klaren Kopf für die Bakk Arbeit zu bekommen. Tja und so zog sich die Bakk Arbeit bei mir gefühlte Ewigkeiten. Bei sowas bin ich immer neidisch auf meine Mitbewohnerin. Die hat tatsächlich innerhalb von zwei Tagen und zwei Nächten ihre Bakk Arbeit weg gehauen und musste sich dann nicht mehr damit plagen… Tja vielleicht versuch ichs ja bei der zweiten auch auf die Art die Arbeit zu schreiben 🙂

Während dieser Zeit konnte ich auch einmal zu einer sehr besonderen Person nach Meran fahren, was sich wie Urlaub anfühlte. Meran ist einfach so eine tolle Stadt, die zwar manchmal von Touristen überflutet scheint, aber ich liebe es einfach dort zu sein. Nicht zuletzt wegen dieser ganz besonderen Person 😉

Und schwups sind schon fast zwei Sommermonate um und ich bin bald in Antwerpen.

Warum eigentlich Antwerpen? Reicht Wien denn für dich nicht als Auslandserfahrung?

Ja die Fragen bekomme ich öfter. Ich wollte unbedingt noch ein Auslandssemester machen, da ich es immer als Bereicherung sehe andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Wenn man dann noch die Möglichkeit hat dort zu studieren- nichts wie hin. Den Gedanken habe aber leider nicht nur ich sondern gefühlt alle Studenten. Somit ist es wirklich schwer einen Platz zu bekommen (zumindest in Publizistik) und ich bin in Antwerpen so „reingerutscht“. Ich bin aber überglücklich nun nach Antwerpen gehen zu dürfen. Belgien- das Land der Schokolade, Bier und Pommes. Perfekter geht es doch nicht, oder? Deshalb freue ich mich schon unglaublich auf die Zeit dort und euch ein wenig in das Auslandssemester „mitzunehmen“.

Vorerst heißt es jetzt nach dieser doch sehr ereignisreichen Zeit aber erst mal etwas zu entspannen und zu reisen. 🙂

Schreibe einen Kommentar