Goodbye Vienna und erster Stopp der Kanadareise: Montreal

IMG_9107 (2)Ja ich lebe! Ihr lieben, nach einer etwas längeren Auszeit melde ich mich zurück! Aus Kanada! Und zwischen Kanada und meinen letzten Monaten in Wien ist so einiges passiert. Denn ja, ich werde mein geliebtes  Wien für eine längere Zeit verlassen. Und damit meine ich nicht nur die Sommermonate, sondern tatsächlich für ein halbes Jahr. Ich kann mein Glück immer noch nicht fassen: ich bin zu einem Erasmus Austauschprogramm angenommen worden. Die meisten von euch wissen wahrscheinlich eh wo es hingeht, aber um alles etwas geordneter und strukturierter zu fassen werde ich demnächst einen Post hochladen in dem ich die wichtigsten und interessantesten Dinge mal zusammenfasse die so passiert sind, einschließlich meinem letzten Tag in Wien, an dem ich nochmal ein paar meiner liebsten Dinge gemacht habe bevor es erst mal Goodbye Vienna heißt.

Jetzt aber endlich mal zu Kanada! Wenn ich an Kanada denke, dann denke ich an viel Natur, Ahornsirup und Bieberfellmützen. Montreal entspricht so gar nicht diesem Bild. Allgemein lässt sich Montreal nicht so einfach in eine Schublade stecken. Das sieht man allein daran dass die Stadt sprachlich zweigeteilt ist: auf der einen Seite Französisch und auf der anderen Seite Englisch. Auch einige französische Elemente wie der Metro die wie in Paris aussieht und einige englische Elemente wie Queen Elisabeth die einen von den kanadischen Dollar Noten anlächelt. Wenn man durch die Stadt läuft sieht man sehr viele hässliche Hochhäuser aber dann und wann auch wunderschöne alte Gebäude- alles irgendwie doch sehr surreal. Als eine der größten Universitätsstädte Nordamerikas ist auch gefühlt jedes zweite Gebäude von irgendeiner Universität und viele Kunst bzw. Universitätsprojekte auf den Straßen zu sehen. Unglaublich gut hat mir beispielsweise die Kirche Notre Dame gefallen, die relativ im Zentrum der Stadt liegt. Sie hat zwar optisch relativ wenig mit der wahren Notre Dame gemeinsam, wenn man aber die Kirche betritt haut es einen fast von den Socken. Und dann gibt es die St. Joseph Kirche, die fast 3 Stockwerke hat. In Nordamerika ist sie einer der Wahlfahrtskirchen schlecht hin weshalb einige Leute auch die Stufen auf ihren Knien hoch robben. Oder auch hoch fahren, denn die Kirche hat doch tatsächlich Rolltreppen!

Aber ich bin ja nicht nach Kanada geflogen um Kirchen zu sehen… es zeigt einfach nur die „crazyness“ der sympathischen Kanadier. Meine kleine Schwester sagt immer ihr kommt das Land wie ein einzigen Themenpark vor. Wenn man z.B. an den Ahornblättern auf den Geldscheinen rubbelt, riechen diese nach Ahornsirup! Wer kann der kann! Und wieso sollte man den grausamen kanadischen Winter in Montreal einfach so hinnehmen, wenn man doch einfach eine Untergrundstadt bauen kann wo man nie ans Tageslicht muss? Kein Scherz: komplett Montreal ist durch ein Untergrundsystem miteinander verbunden das beheizt wird. So kann man im Winter ohne Jacke z.B. vom Hotel in den nächsten Supermarkt laufen ohne zu frieren oder den Schnee in Kauf nehmen zu müssen. Dieses unglaublich moderne Untergrundsystem besitzt sogar auf 32km eigene Malls. Man kann also im Untergrund auch shoppen gehen! Theoretisch müsste man in Montreal nie wieder das Tageslicht sehen. Aber dafür ist die Stadt zu faszinierend… Next Stop: Montebello!IMG_9078 (2)

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