#uniwienblueht – Instawalk im Botanischen Garten mit der Uni Wien

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Obwohl ich eigentlich wirklich sehr fanatisch auf Instagram bin habe ich tatsächlich noch nie bei einem „Instawalk“ teilgenommen. Also versuchte ich mal mein Glück beim Instawalk der Uni Wien unter dem Hashtag #uniwienblueht im Botanischen Garten. Ich fand es wirklich unglaublich denn nach fast zwei Jahren in dieser wunderschönen Stadt habe ich es noch nie geschafft in den Botanischen Garten zu gehen, geschweige denn dass ich überhaupt von dessen Existenz neben dem Belvedere gehört hatte. So kam mir eine Führung durch den Botanischen Garten mit fotofanatischen „Instagrammern“ nur gelegen. Normalerweise kann ich glaube ich ganz schön anstrengend auf andre Menschen wirken, wenn ich gefühlt 1000 Fotos von einem Ding mache. Aber in diesem Umfeld fühlte ich mich ganz gut aufgehoben.

Wir wurden durch den Botanischen Garten von Martin Rose geführt, der anscheinend allein schon durch seinen Namen eine Passion für Pflanzen hat. Ich habe wirklich noch nie jemand gesehen, der eine so große Leidenschaft für Pflanzen hat und über jede Pflanze im Botanischen Garten mit einer Begeisterung und strahlenden Augen etwas erzählen kann. Durch ihn wurde der Botanische Garten wirklich zum „Leben erweckt“ und zu einem einzigartigen Erlebnis. Wenn ich sonst als unwissender Laie durch den Botanischen Garten gegangen wäre, hätte ich die Pflanzen ganz schön gefunden aber ehrlichgesagt nach einiger Zeit mich auch schon wieder ziemlich gelangweilt. Wenn man aber die „Geschichte hinter den Pflanzen“ erfährt, kann man gar nicht anders als sich banal gesagt zu denken „wie geil ist denn bitte Natur?“. In dem 260 Jahre alten Botanischen Garten gibt es gefühlt wirklich alles, was die Botanik zu bieten hat. Von der größten Orchideensammlung fast schon weltweit bis zu einer Art Magnolie, die die älteste bekannte Blütenpflanze ist. Oder auch ein Bambuswald, der sich als eine einzige Pflanze herausstellt. Pflanzen aus den Niagaragewässern, die unter den Blättern riesige Stacheln haben um sich von dem aus dem Wasser kommenden Feind schützen. Pflanzen, die ein Gift absondern mit dem man in der Sonne Verbrennungen erleidet. Uns wurden auch Pflanzen gezeigt die so selten sind, dass man sie normalerweise wegen Angst vor Diebstahl wegsperren muss. Aber auch ganz belanglos die Bestäubung des Salbei bei dem automatisch zwei Fühler ausgestreckt werden, war wirklich faszinierend. Ich habe eindeutig eine bis jetzt noch nicht geahnte Faszination für Botanik bei mir entdeckt. Früher im Biounterricht empfand ich Botanik immer als stinklangweilig. Und sonst bin ich auch niemand der sich mit Pflanzen befasst, oder überhaupt in der Lage ist Zimmerpflanzen anständig zu halten. Aber im Botanischen Garten habe ich gelernt was so kleine banal wirkende Pflanzen wirklich leisten können. Deshalb würde ich jedem empfehlen nicht einfach nur in den Botanischen Garten zu gehen, sondern eine Führung durch den Garten zu machen. Ihr werden sehen, man taucht in eine ganz andere Welt.

Da es sich ja um einen „Instawalk“ handelte konnte ich mich beim fotografieren richtig austoben, ohne irgendwie komisch angeschaut zu werden. Zum Schluss wurden wir dann richtig „bloggermäßig“ mit Avocadobroten von Brotkost verwöhnt. Ich war wirklich begeistert und möchte euch hier natürlich noch ein paar Bilder meines ersten Instwawalks zeigen. Wenn wirklich jeder Instawalk so abläuft wie der von der Uni Wien, werde ich noch zu einer wirklich passionierten Instawalkerin! 😉

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