Traumhafter Kurztrip nach Budapest

IMG_8219 (2)Nach einer langen Funkstille…. Da bin ich wieder! Im Januar ging es einfach turbulent her und nun da Ferien sind hab ich endlich mal etwas Zeit zu entspannen und den Januar zu verarbeiten. Und der Januar bestand nicht nur aus Uni Chaos und Prüfungsstress, sondern auch aus einem traumhaften Kurztrip nach Budapest. Ich war ja bereits schon mal in Budapest, aber Budapest ist eine Stadt in die ich immer wieder fahren und mich immer wieder neu verlieben könnte.

Von Wien aus in nur ein paar Stunden fuhren wir mit dem Zug in eine komplett andere Welt. Bereits nach der Grenze merkt man schon, dass der rustikale „Charme“ Ungarns beginnt. Manchmal ist die Aussicht aus dem Zug so trostlos, dass man das Gefühl hat, Ungarn befindet sich noch in der Sowjetunion. Und dann fährt der Zug im Budapester Bahnhof ein und man kommt sich vor wie in einem zweiten Paris.

Dann sind da trotzdem noch leicht verfallene Gegenden und Häuser in Budapest neben den ganzen Prachtbauten, aber genau dieser Gegensatz macht die Stadt irgendwie aus. Man hat das Gefühl durch verschiedene Epochen Geschichte zu gehen, wenn man durch diese wunderschöne Stadt geht. Und wenn man genau hinschaut, so lässt sich z.B. auch vieles aus Wien wiedererkennen. Beispielsweise die prächtigen Kaffeehäuser in denen am Piano geklimpert wird. Aber auch die verfallenen Häuser von den Kriegen gehören zu Budapest und sind inzwischen fast schon Kult, wie das Szimpla, einer der besten Bars in der ich jemals war.

Aber wenn man auch über einer der zahlreichen wunderschönen Brücken über die Donau flaniert und auf das grandiose Parlament blickt, dann kann einem nur das Herz aufgehen. Oder wenn man von der Fischerbastei auf die Stadt blickt, die einen einfach nur in den Bann ziehen kann.

Was ich auch sehr befremdlich aber auch zugleich lustig finde ist die Währung. Man wechselt erst einmal seine Euros in Forint, mit denen man sich in den nächsten Tagen wie ein kleiner Millionär vorkommt.

Und ein Erlebnis das ich niemals vergessen werde war der Tag in der Therme. Die Thermen, die teilweise über 500 Jahre alt sind, sind von innen wahre Spa-Tempel mit verschiedenen Heilquellbädern. Diese Heilquellbäder sollen ja angeblich gegen alles helfen (genau wie der ungarische Schnaps Parlinka- ich hatte mich schon gewundert warum es kaum Apotheken in Budapest gibt). Und diese Thermen können eindeutig mit den prachtvollen Schlössern aus Wien mithalten. Sehr beeindruckt war ich speziell von den Außenbecken. Man sitzt da so in dem pudelwarmen Mineralien-Wasser und friert nicht einmal, obwohl der Kopf mit Schnee berieselt wird. Und während man sich vom Wasser heilen lässt, bestaunt man diese atemberaubende Kulisse und kommt sich vor wie eine Kaiserin.

Gut die liebe Kaiserin Sissi muss schon einen Grund gehabt haben, weshalb sie Budapest so liebte. Bestimmt war es auch das Essen. Hier gilt je deftiger desto besser. Bei der Kälte auch kein Wunder, wir hielten uns aber mit einer täglichen Gulaschsuppe warm, die etwas anders schmeckt als bei uns in Deutschland.

Eindeutig, wer Budapest noch nicht gesehen hat, sollte hier unbedingt mal hinfahren. Eine Stadt geprägt durch so viele verschiedene Kulturen und Geschichte, aber dennoch so einzigartig wunderschön.IMG_8213 (2) IMG_8175 (2)

IMG_8221 (2)IMG_8203 (2)IMG_8191 (2)IMG_8143 (2)IMG_8058 (2)IMG_8069 (2)IMG_8014 (2)IMG_8048 (2)