Flohmarkt im Burggasse 24

 

IMG_7723 (2)Sind wir doch mal ehrlich: wer liebt keine Flohmärkte? Und diejenigen die Flohmärkte doch nicht mögen (was ich mir aber beim besten willen nicht vorstellen kann), haben den Kern des Flohmarkts nicht wirklich verstanden. Es geht ja schließlich nicht darum, in irgendwelchen alten Omi-Ramschsachen zu wühlen- nein. Vielmehr ist man ein kleiner Schatzjäger, auf der Suche nach einer Beute, die für einen definitiv mehr Wert hat, als jedes 08/15 geshoppte Teil aus der MaHü. Tja und selbst wenn man auf dem Flohmarkt nicht fündig wird, allein schon diese Schatzsucher Atmosphäre ist unbezahlbar. Und genau deshalb bin ich ein riesiger Fan von Klamotten Flohmärkten. Man kann wirklich wahre verborgene Schätze finden, die man dann eindeutig lieber trägt, als der gekaufte H&M Pulli, mit dem sowieso tausende andere Leute auch rumlaufen. Man hat so ein kleines Unikat mit Geschichte und das meist auch noch für wenig Geld. Da freut sich besonders auch die „ich bin ja immer so pleite“-Seite (ich glaube, speziell Studenten wissen durchaus wovon ich rede) in mir. Wenn es sich dann auch noch um einen Vintage Flohmarkt mit einigen Markensachen handelt, dann bin ich eindeutig nicht mehr zu bremsen. Also machte ich Flohmarkt-Fanatische mich auf in das Burggasse 24, wo allein schon die Location ja einiges her macht- ich habe bereits einen kleinen Post über das süße Café geschrieben, den ihr hier finden könnt.

Ich fühlte mich fast schon erschlagen von der tollen riesigen Auswahl. Aus den Augenwinkeln erspähte ich teilweise Marken wie Prada, Furla und Fendi. Und war da nicht auch eine LV Speedy? Eindeutig keine Oma Ramsch Sachen! Die Leute die dort waren- alles perfekt angezogene Menschen und natürlich (gut sowas lässt sich bei Flohmärkten nicht verhindern 😉 ) auch einige Hipster. Aber nicht nur die Auswahl und die Atmosphäre erschlug mich, sondern auch die Menschenmenge. Ich muss ehrlich gestehen, so was macht mein Flohmarkt-Feeling dann etwas kaputt. Wenn man fast nur durchgeschoben wird und kaum Platz hat, die Dinge in Ruhe anzuschauen. Da hilft nur eines: sich an ein Kleidungsstück aus irgendeinem Stand klammern und den Verkäufer in ein Gespräch verwickeln. Und irgendwann hatte ich doch diesen gewissen Flohmarkt-Aha-Effekt, wenn man das eine Teil findet, dass den ganzen „Durchschiebe Stress“ wieder wett macht. In meinem Fall war es ein Pulli von Cos und eine weiß goldene Umhängetasche. Ganz sicher war der Flohmarkt in der Burggasse ein kleines Erlebnis und für Flohmarkt-Fanatische Menschen wie mich, ist es sowieso auch im nächsten Jahr wieder Pflichttermin.

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