Meine Top 5 kulinarische Hotspots in London

IMG_5028 (2)Wie man unschwer in vielen meiner Posts und Instagram Bilder sehen kann, bin ich ein riesiger Fan von Essen. Umso aufregender finde ich es, so eine große Stadt wie London kulinarisch zu „entdecken“. In meinem letzten Post über London habe ich bereits geschrieben, dass London eine Stadt ist, die anhand ihres monopolitischen Charakters nicht so leicht erfasst werden kann. Das gilt natürlich auch für die kulinarischen Seiten Londons. Natürlich ist England nicht gerade für eine grandiose Küche bekannt und man kann bestimmt teilweise auch richtig grausiges Essen bekommen. Aber London ist so vielfältig und riesig, sodass man immer lecker speisen kann. Allein schon das manchmal viel zu fettige Pubessen ist manchmal einfach nur zum niederknien gut. Man könnte bestimmt Jahre damit verbringen, sich durch London zu „fressen“. Dank einiger coolen Insidertips meiner lieben Freundin hatte ich aber Gott sei Dank nicht immer „die Qual der Wahl“. Ich möchte euch zumindest ein paar Dinge vorstellen, die mir während unseres Kurztrips wirklich gut gefallen bzw. geschmeckt haben.

1. Borough Market

IMG_5011 (2)

In meinen Augen ist der Borough Market ein kulinarisches Paradies auf Erden. Wenn ich in London leben würde, würde ich mich dort ständig aufhalten und mein ganzes Geld nur für das fantastische Essen ausgeben. Hier gibt es nicht’s was es nicht gibt und wer hier nicht fündig wird, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber auch die Atmosphäre und die verschiedenen Düfte machen diesen Markt zu etwas Besonderem. Man kommt sich fast schon in einem Paralleluniversum vor, so unter einer U-Bahn Brücke bzw. in der schönen Markthalle. Man hat einerseits hier die verpeilten Touris aber andererseits auch die hektischen Büroleute aus den riesigen  umliegenden Wolkenkratzern, was mir als Mischung echt gefällt. Wenn ich an den Naschmarkt in Wien denke, so sollte der sich eindeutig mal eine Scheibe vom Borough Market abschneiden. Falls ihr also in London seit, dann schlendert zumindest mal kurz über diesen Markt drüber- ihr werdet es nicht bereuen!IMG_5017 (2)IMG_5019 (2)IMG_5018 (2)IMG_5008 (2)

2.Scones in Covent Garden

IMG_5206 (2)

Gut Covent Garden allein ist auch eine wirkliche Attraktion. Dieser künstlerische Flair gemischt mit einigen tollen Teegeschäften, Touriläden und Cafés. Ich war wirklich beeindruckt von der künstlerischen Ballonkonstruktion die zurzeit dort war. Aber was man wirklich auch fantastisch in Covent Garden machen kann, ist Teatime mit Scones. Ok, in unserem Fall war es „Coffeetime“ weil wir zuvor so heftig Teeshopping betrieben haben, sodass erst mal ein Kaffee her musste. Aber die Scones mit dem Flair von Covent Garden gepaart, waren einfach nur ein einmaliges Erlebnis.

IMG_5192 (2)

3.Ben’s Cookies

IMG_5025 (2)

Ja ja, das ist nicht wirklich ein „Hotspot“, besonders Einheimische würden jetzt bestimmt empört die Nase rümpfen. Aber in meinen Augen ein wirkliches Highlight, weil es sowas einfach in Wien noch nicht gibt. Klar, in Wien kann man sich an jeder Ecke Cookies kaufen, es gibt aber keine wirklichen Läden, die sich nur auf den Verkauf von hausgemachten Cookies „to go“ spezialisieren. Wo ich vor Begeisterung am liebsten los gequietscht hätte, war als der gute Mann von Ben’s Cookies (vielleicht Ben 😉 ) den Cookie abwog und danach den Preis berechnete. Ja man kann mich sehr leicht glücklich machen: nimm einen Cookie und wiege ihn ab um den Preis zu berechnen… aber das beste kommt noch: mein Cookie war noch warm und innen flüssig! So und wo findet man bitte so etwas in Wien? Eben: nirgendwo!

4.Fortnum&Mason

IMG_5046 (2)

An überteuerten Kaufhäusern kannte ich bis zu diesem Trip nur das Harrods. Diesmal sind wir auch in das Fortnum&Mason gegangen, in dem angeblich auch die Queen einkauft. Vergesst alles was ihr über Luxus Shopping wisst und geht ins Fortnum&Mason. Hier gibt es nur das feinste vom feinsten und alles in einer Tiffany-blauen Farbe schön verpackt. Und dann noch die Pianomusik im Hintergrund und die wirklich freundlichen Verkäufer, die einem das Körbchen tragen. Wer kommt da nicht in Versuchung etwas zu kaufen? Aber womit mich das Fortnum&Mason wirklich „gekatcht“ hat war mit dem Eingangsbereich. Man kommt durch die Pompöse Eingangstür, wird besäuselt von Pianomusik und steht sofort vor der wunderschönsten Süßigkeitenabteilung, die es auf dieser Welt geben muss. Bunte zuckersüße Versuchungen überall- aber natürlich nur zum Anschauen versteht sich. Denn die astronomisch hohen Preise kann sich kein normaler Mensch, geschweige denn Student, leisten. Aber für so einen kleinen Ausflug in den Luxus-Süßigkeiten-Himmel ist das Fortnum&Mason echt geeignet.

5.Betty Blythe Vintage Tearoom

IMG_4857 (2)

Last but not Least kommt natürlich noch der süße Vintage 30er Jahre Tearoom, über den ich schon in meinem letzten London Post geschwärmt habe. Man kommt sich hier nämlich wie in einer anderen Zeit vor, mit der liebevollen Vintage Einrichtung und dem schönen alten Geschirr. Dieser Tearoom ist ein wirklicher Insidertip meiner lieben Freundin und man kommt sich hier auch sehr britisch vor, weil sich bestimmt kein Touri hierher verirrt. Und nicht zu vergessen die Cupcakes! Ich habe eh das Gefühl, dass London an sich ein wirkliches Mekka für Cupcake -Liebhaber ist. Man kann an fast jeder Ecke großartig dekorierte Cupcakes finden, die immer total zum anbeißen aussehen. Den Tearoom findet ihr hier.

IMG_4859 (2)