Wie von einem anderen Planeten: Warum ich Philosophie Professoren so liebe…

IMG_1386 (2)Sie sind schrullig, verpeilt und irgendwie nicht von dieser Welt: Philosophie Professoren. Gut meine Erfahrung mit Philo Professoren hält sich nach einem Semester Philosophie Studium und EC noch etwas in Grenzen, aber die bei denen ich bis jetzt in der Vorlesung saß, hätte ich am liebsten knuddeln können! Jeder Prof hat so seine eigenen kleinen putzigen Marotten: der eine braucht immer ein „Zuckerl“ um frei sprechen zu können, beim anderen ist es überhaupt ein Wunder wenn er zur Vorlesung erscheint.

Man kann das ihnen aber bei Weitem nicht übel nehmen, denn in meinen Augen sind Philo Profs entzückende hochintelligente Kleinkinder. Das liegt aber auch an der Philosophie selbst, wer sich den ganzen Tag über „wieso, weshalb, warum“ frägt, der kann schon mal in einen Kleinkind-ähnlichen Zustand geraten. Aber genau das macht einen Philo Dozenten auch zu meinen Lieblings Profs. Denn wie bei einem Kleinkind an Weihnachten leuchten bei ihnen auch immer die Augen, wenn sie über Aristoteles, Descartes und co. lehren. Was gibt es schöneres?

Vor kurzem hätte ich in der Vorlesung am liebsten vor Begeisterung laut los geschrien. Um den Kontrafaktualen Konditionalsatz zu erklären nahm der Prof als Beispiel „Hätte ich meine Frau Sarah nicht kennengelernt, wäre ich jetzt nicht glücklich.“ Uhhh! Also Romantiker sind sie auch noch…….

Philosophie wird mit solchen Dozenten einfach nie langweilig!

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