Oh…! mumok mit #igersvienna

IMG_3157 (2)Mein letzter instawalk liegt ja leider schon etwas zurück und mein großer Vorsatz ist bei mehr instawalks teilzunehmen. Schließlich vereint es so viele Dinge die ich liebe: fotofanatische Menschen treffen sich um gemeinsam etwas neues zu entdecken. Meist trifft man dabei wirklich faszinierende Menschen die alle gemeinsam eine große Liebe zu instagram teilen. Folglich wird man von seinen Mitmenschen auch nicht komisch angeschaut wenn man gefühlte 1000 Bilder von ein und demselben Motiv schießt oder auch für das perfekte Foto sich auf den Boden kniet um die richtige Perspektive zu erwischen. Unter Instagram-Freaks muss man sich für seine Obsession einfach nicht schämen oder rechtfertigen. Zudem lernt man oft auch so viele interessante neue Orte kennen- alles in allem also genau das richtige für mich!

Leider habe ich es bis jetzt immer versäumt mich rechtzeitig zu den igersvienna instawalks anzumelden. In letzter Zeit bieten igersvienna unglaublich viele instawalks zu den spannendsten Orten wie die Klimt Villa oder nachts in das Kunsthistorische Museum an. Ich wollte auch immer mit, aber leider kam mir immer etwas dazwischen. Umso glücklicher war ich, als ich letzte Woche nun endlich einen Platz in einem instawalk ergatterte. Im ersten Moment war mir erst einmal egal was für ein instawalk das überhaupt war. Hauptsache ich konnte endlich mal teilnehmen! Und dann warf ich einen genaueren Blick auf den instawalk: mumok Wien. Wir reden hier von diesem interessanten großen grauen Gebäude im Museumsquatier. Über meine Einstellung zu moderner Kunst habe ich schon einmal berichtet. Um es kurz zu fassen: ich habe einfach kein Auge und auch kein Verständnis dafür. Ich gehöre eher zu den Banausen die kichernd durch das Museum gehen, weil sie einfach nicht verstehen was an diesen Exponaten Kunst sein soll. Aber gut, freiwillig wäre ich offensichtlich nicht in das mumok gegangen – umso gespannter war ich also wie der instawalk werden würde. Schließlich hat man durch den instawalk freien Eintritt, ich hatte also nichts zu verlieren und ließ mich auf das Experiment „Sophia und moderne Kunst mit instagramfanatischen Menschen“ ein.

Zu aller erst muss ich sagen dass ich wirklich begeistert von den Menschen war, die ich dort kennenlernte. So sympathische und faszinierende instagrammer! Ich muss zugeben, dass mich die follower-Zahlen der anderen etwas einschüchterten, denn ich habe bei weitem nicht so den insta-fame wie viele der Teilnehmer. Aber irgendwie fühlte ich mich dennoch echt super aufgehoben in der Truppe. Zu Beginn bekamen wir eine kurze Führung durch die derzeitige Ausstellung „Oh…“ von Jakob Lena Knebl. Die Führung war genau das was ich gerbrauch hatte, denn ansonsten hätte ich die Bedeutung hinter den Exponaten sicherlich nicht verstanden. Uns wurde schon gesagt, dass die Künstlerin in der Ausstellungen sehr viele Gender-Fragen aufwirft und die Exponate teilweise sehr „sinnlich“ sind. Für meinen Geschmack teilweise etwas zu „sinnlich“, denn es waren wirklich viele Geschlechtsteile zu sehen. Aber vielleicht bin ich auch nur zu prüde dafür 😉

Abgesehen von dieser „sinnlichkeit“ hat mir die Ausstellung unglaublich gut gefallen. Wenn man im Kopf hat was die Künstlerin eigentlich aussagen möchte ist es ein wirklich tolles Erlebnis durch die Ausstellung zu gehen und die Ausstellungsstücke zu sehen. Ich habe dadurch einen ganz neuen Zugang zu Kunst erfahren. Begeistert war ich auch irgendwie von dem Gebäude mumok an sich – speziell in den oberen Stockwerken hat man einen tollen Blick auf Teile der Innenstadt. Natürlich bin ich nach wie vor dieser Kunstbanause der moderne Kunst teilweise einfach nicht versteht. Aber wenn man eine kleine Einführung dazu bekommt kann es echt ein tolles Erlebnis sein!

 

Vielen Dank igersvienna und mumok für diesen instawalk!

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