Meet my boyfriend- über Fernbeziehungen und das Rückkehren

IMG_2790 (2)Schon wieder ist ein Monat im neuen Jahr um – und was das für ein Monat war! Turbulent wie das Leben manchmal sein kann hat sich schon wieder alles bei mir verändert: ich bin wieder zurück in Wien, habe einen neuen tollen Job und bin derzeit am Überlegen wie ich meine Zukunft nach dem Bachelor gestalten soll. Es hat sich so unglaublich viel getan in der letzten Zeit und manchmal habe ich auch das Gefühl auch wenn ich wieder in gewohnter Umgebung bin, dass ich nicht mehr die selbe Person bin. Bei aber all den ganzen turbulenten Monaten und den vielen Veränderungen ist eines doch immer gleich und stetig geblieben: die Beziehung zu meinem Freund. Ich möchte jetzt keinen kitschigen post darüber schreiben wie wir uns kennen gelernt haben und wie toll unsere Beziehung doch ist. Ich möchte viel lieber mal gesagt haben, dass ich es nicht selbstverständlich ansehe wie gut unsere Beziehung funktioniert obwohl die letzten Monate wie gesagt doch sehr turbulent waren. Während ich mein Erasmus genoss und durch mehrere Länder reiste büffelte er zu Hause in Wien für Prüfungen. Wir hatten für Monate zwei komplett unterschiedliche Leben. Natürlich hatte ich Angst, dass da etwas in die Brüche gehen könnte. Einige meiner Erasmus Freunde machten während ihres Auslandssemesters Schluss weil es einfach zu schwierig war und man sich selbst auch zu sehr veränderte.

Aber als ich zu meinem Freund nach Wien zurückkehrte war irgendwie alles beim Alten. Es fühlte sich teilweise an, als wäre ich nie weg gewesen und wir scherzten immer noch über die gleichen Dinge wie vor ein paar Monaten und das war echt schön. Es machte mir die Rückkehr nach Wien irgendwie einfacher, denn um ehrlich zu sein hatte ich schon etwas Angst sin eine post-Erasmus Depression zu fallen 😉

Schließlich ist die Zeit während Erasmus einfach nur grandios und so unglaublich aufregend. Und dann wieder in einen „normalen Alltag“ dann nach Wien zurückzukehren und die „Erasmus-Familie“ nicht mehr zu sehen kann schon ziemlich deprimierend sein. Natürlich hatte ich auch meine Tiefs (speziell beim Auspacken meines Koffers als ich das Shirt auf dem all meine Freunde unterschrieben haben in die Finger bekam) aber irgendwie war es nicht so schlimm wie erwartet. Und das liegt auch sicherlich an meinem Freund der mir eine wahre Stütze war und ist.

Ein paar Tage vor Weihnachten kam mein Freund mich zu Hause in Deutschland in meinem kleinen Dorf besuchen. Damals war ich so glücklich mal wieder in Deutschland zu sein und Landluft schnuppern zu können. Aber dennoch war ich zu dieser Zeit in einem ganz schönen Gefühlschaos. Ich genoss es so sehr mal wieder zu Hause zu sein. Ich wollte zwar auch so sehr wieder nach Antwerpen aber ich wusste auch, dass  es in Antwerpen nicht mehr das Gleiche sein würde. Schließlich würde ich Antwerpen schon in wenigen Wochen verlassen.

Irgendwie vermisse ich Antwerpen jeden Tag ein wenig. Und falls hier jemand von meiner Erasmus-Familie das hier lesen sollte: Eclips family I love you and I miss you! But never forget- it’s a see you soon 🙂

Das shirt von meinem Freund ist von Kater Likoli das uns mal zum testen zur Verfügung gestellt worden ist.

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