Liebe auf den zweiten Blick- meine ersten Wochen in Antwerpen

img_0787-2Meinen ersten Eindruck von Antwerpen habe ich ja bereits in einem post zusammengefasst und war ja wirklich nicht so berauschend. Ich fühlte mich in den ersten Tagen wirklich nicht wohl in der kleinen belgischen Stadt und vermisste ganz schön mein geliebtes wunderschönes Wien. Aber man muss schließlich das beste draus machen und so versuchte ich Antwerpen noch eine zweite Chance zu geben 😉 Und dieses mal klappte es endlich- ich wurde etwas warm mit Antwerpen. Nachdem auch die Uni angefangen hatte und man mehr und mehr Leute kennen lernt fühlte ich mich immer wohler in Antwerpen. Auch dank der Studentenvereinigung ESN die viele Dinge für Erasmusstudenten in den ersten Wochen organisiert lernte ich die Stadt immer besser kennen. Ich erkannte mich einfach stärker auf die wunderschönen Seiten der Stadt zu konzentrieren und nicht mehr auf beispielsweise mein hässliches Viertel.

Langsam aber sicher war ich wirklich begeistert von Antwerpen. Von der kleinen aber trotzdem atemberaubenden Innenstadt mit dem wunderschönen Rathaus, der prachtvollen Meir Straat und auch der Kathedrale. Auch als ich das erste mal auf dem MAS (Museum an de Stroom) stand und auf Antwerpen mit dem Strom der entlang der Stadt floss hinunterblickte fühlte ich mich rund um glücklich.

Diese langsam beginnende Euphorie wurde dann auch durch all die belgischen Waffeln, das gute belgische Bier und meiner Entdeckung dem „Modeviertel“ von Antwerpen gesteigert. Antwerpen hat einige Designer und kleine süße Boutiquen die sich alle um die Nationalestraat versammeln. Zum shoppen ist Antwerpen wirklich ein Paradies! Mir gefällt es hier unglaublich gut, dass es nicht nur die üblichen verdächtigen großen Modeketten gibt, sondern laute kleine einzigartige Modeläden. Man braucht leider hierfür das nötige Kleingeld- aber sich allein die Sachen anzusehen macht einfach nur Spaß. Insgesamt ist die Nationalestraat glaube ich eine meiner liebsten Straßen hier in Antwerpen, weil es auch dort auch lauter kleine goldige Cafes zu entdecken gibt.

In den ersten Tagen machten wir auch einen Ausflug in das bekannte Rubenshaus. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich den berühmten Maler vor meiner Zeit in Antwerpen überhaupt nicht kannte. Aber der gute Rubens hatte eindeutig ein schönes Haus in Antwerpen und es war interessant mal etwas geschichtliches aus der Stadt zu erfahren. Wenn es zu geschichtlichen Fakten zu einer Stadt kommt bin ich echt ein kleiner Freak.

So wurde es also doch noch Liebe zwischen mir und Antwerpen- wenn auch nicht auf den ersten Blick 😉

Besser als Worte beschreiben aber bestimmt immer noch Bilder meine neue wunderschöne „Heimat“.

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