Let the adventure begin- Tulpen aus Amsterdam

img_0399-2Oh Amsterdam! Was für eine tolle Stadt! Ich finde immer Amsterdam wird so sehr unterschätz und oft nur mit Tulpen und Kiffen assoziiert. Das macht mich etwas traurig, denn Amsterdam hat so viel mehr zu bieten als das. Ich finde allein schon die Atmosphäre mit den vielen Kanälen, den schmalen Häuser und den tausenden Fahrradfahrern unbeschreiblich. Aber zunächst einmal: wie komme ich von New York auf einmal nach Amsterdam?

Oh ja im September war ich nur unterwegs! Und nein Amsterdam war kein Flugstop oder so etwas. Nach unserem Trip durch Kanada und New York ging es direkt für mich weiter nach Frankreich, wo ich mit meinen Großeltern ein paar Tage auf dem Hausboot verbrachte. Und ja, auch wenn das für manche Menschen in meinem Alter unverständlich klingen mag, habe ich das sehr genossen. Seit ich studiere sehe ich meine Großeltern viel zu selten und es war schön mal intensiv Zeit mit ihnen zu verbringen. Ich finde speziell von meinen Großeltern kann man noch viel lernen!

So wie gerade alles etwas turbulent läuft, war ich kaum vom Frankreich Trip zurück als ich schon wieder meine Sachen packte. Diesmal für eine größere und längere Reise. Naja Reise klingt falsch- es ist eigentlich ein Abenteuer: mein Auslandssemester in Antwerpen! Ich war sehr erleichtert, dass sich mein Freund bereit erklärt hat mit mir noch ein wenig Holland und Belgien zu bereisen, bevor es mit meinem Studium in Antwerpen so richtig los gehen sollte.

Unser erster Stopp war Amsterdam. Und nein wir sind dorthin nicht komfortabel mit dem Flugzeug geflogen, sondern mit einem viel zu überfüllten Nachtzug von München innerhalb von 10 Stunden hochgefahren. Eine der strapaziösen Zugfahrten, die ich bis jetzt in meinem Leben hatte aber bei einem so guten Angebot der lieben DB sollte man als Student nicht meckern. Als wir an dem wunderschönen Bahnhof in Amsterdam ankamen, stürmten wir deshalb erst eine Bäckerei um endlich etwas zu essen und mit Kaffee die Müdigkeit zu bekämpfen. Ich war schon ein paar Male in Amsterdam und was ich an der Stadt echt liebe sind die Bäckereien. Die Croissants schmecken genauso gut wie in Frankreich und speziell im Rotlichtviertel gibt es Bäckereien die unglaublich leckere Dinge zaubern können. Vielleicht damit sich die Herren danach stärken können? 😉

Neben den Bäckereien liebe ich es auch vor allem wenn ich in Amsterdam bin die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden. Fahrradfahrer sind hier wirklich die Mehrheit, was mir als Fußgänger etwas Angst bereitet. Wenn man nämlich nicht auf passt kann es schnell passieren, dass man vom Fahrrad erwischt wird. Als Fahrradfahrer selbst ist es aber einfach nur herrlich durch die Stadt zu fahren. Man kann in kurzer Zeit so viel von der Stadt sehen und erleben!

Faszinierend an Amsterdam sind eindeutig die Hausfassaden. Entweder nach vorne geneigt, zur Seite geneigt oder extrem schmal: kein Haus sieht aus wie das Andere! Aber auch die Kanäle machen Amsterdam so einzigartig- besonders bei Nacht wenn ein paar von ihnen beleuchtet sind. An manchen Kanälen hängen bei den Brücken sogar Blumenkästen, was mir echt gut gefällt. Ja Amsterdam ist eben doch mehr als Tulpen und Kiffen 😉

Wobei das natürlich auch einen Großteil der Stadt ausmacht- wie man natürlich am Blumenmarkt sehen kann. Der Blumenmarkt enttäuscht mich etwas an Amsterdam. Natürlich muss man damit rechnen, dass eine Stadt die so touristisch ist auch beim Blumenmarkt sehr auf die Touristen ausgerichtet ist. Aber der Blumenmarkt scheint zumindest in meinen Augen nur für die Touristen zu sein. Aber an sich ist der Blumenmarkt gleich neben einer der Kanäle echt wunderschön.

Next Stopp: Den Haag!

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