The green heart of the city – der Central Park in New York (3)

img_9782-2Wenn man an New York und Natur denkt kommt einem natürlich schlagartig der Central Park in den Sinn. Es ist eigentlich ein ziemlicher Gegensatz: auf der einen Seite die pulsierende Metropole und auf der anderen Seite mitten in diesem ganzen Krach und Verkehr aufeinmal diese Oase der Ruhe mit den vielen Grünflächen und Pflanzen. Und irgendwie wäre New York auch nicht New York ohne den Central Park. Da ich einfach so fasziniert von diesem riesigen grünen Fleck inmitten von New York bin, kann ich einfach nicht anders als dem Central Park einen eigenen Post zu widmen.

Natürlich, es gibt auch Parks in Wien. Aber keiner ist eindeutig so wie der Central Park. Im Central Park fühlt es sich einfach so an, als ob man in eine ganz andere Welt eintaucht. Man nimmt den Lärm der Stadt kaum noch wahr und anstatt von Autos ist man nun nur noch von Joggern und Eichhörnchen umgeben. Ab und an mal tauchen dann die Wolkenkratzer am Horizont auf, was dem Park den „New Yorker Glamour“ verpasst. Was mir einfach unglaublich gut gefällt an dem Park, ist dass er in so viele verschiedene Teile eingeteilt ist. Gleich neben dem wunderbaren Dacota Building fängt beispielsweise der Strawberry Fields Teil an, der von Yoko Ono für Jhon Lennon angelegt wurde. Hier wird bei einem „Imagine“ Denkmal immer Beatles Musik gespielt, was ich einfach wirklich ergreifend finde so direkt beim Todesplatz von Jhon Lennon. Wenn man dann weiter gerade aus geht gelangt man zu verschiedenen Seen. An einem ist z.B. auch ein Ladys Teapavillion, was ich sehr elegant finde. Natürlich saßen darin jetzt leider keine Ladies bei Teatime, sondern Geschäftsmänner die ihre Mittagspause im Park verbrachten. Dennoch hält der Central Park so viele Überraschungen parat. Wir sind diesmal eine andere Route gelaufen als vor zwei Jahren (man könnte Tage im Central Park zubringen und hätte immer noch nicht alles gesehen) gelaufen und waren überrascht, was wir vor zwei Jahren eigentlich alles verpasst haben. Wir sind diesmal an einen Teil gelangt an dem ein riesiger aufwändiger Brunnen war und eine Art Unterführung die mit wunderschönen Mosaiksteinen verziert war. Bei dieser Unterführung war eine grandiose Akustik weshalb es fast schon ein Gänsehautmoment war, als ich ein paar Musiker in der Unterführung hörte. Auf dem See der daran angrenzte paddelten so unglaublich viele Leute mit Paddelbooten herum, was allem eine echt schöne Atmosphäre gab. Auch richtig begeistert bin ich von einigen Brücken im Central Park, die wirklich schön gestaltet wurden. Wer würde solche Brücken denn in einem Park erwarten?

Ihr seht, Central Park ist in meinen Augen nicht nur eine Grünfläche (wie ich nun mal ein paar Park in Wien beschreiben würde) sondern ein wirklicher „Bilderbuch Park“ in dem es nicht langweilig wird Zeit zu verbringen.

img_9815-2 img_9813-2 img_9801-2 img_9797-2 img_9792-2 img_9780-2 img_9778-2 img_9761-2 img_9760-2 img_9736-2 img_9724-2