I want to be a part of it… New York, New York (2)

img_9838-2Ja in New York hat es mir wirklich unglaublich gut gefallen. Teilweise ist es auch schwierig zu beschreiben was die Stadt ausmacht- man sollte einfach mal hinfahren und die Stadt selbst erleben. Denn genau das ist New York: ein Erlebnis! Es wird einfach nie langweilig hier- wie gern wäre ich ein „part“ von New York. 😉

New York ist ja auch sehr bekannt für fabelhafte Musicals am Broadway. Das letzte mal waren wir schon im Musical „Carbaret“ mit Michelle Williams in der Hauptrolle, von dem wir heute noch schwärmen. Leider sind die Tickets nicht gerade die günstigsten, weshalb wir wie damals die Tickets bei tkts am Times Square spontan gekauft haben. Dort werden Rest Tickets für Shows am gleichen Tag etwas günstiger verkauft. Wie also damals kauften wir ganz spontan Tickets für eine Show die eine Stunde später schon anfing- diesmal wurde es Phantom der Oper, das einfach beeindruckend war.

Was natürlich nicht fehlen darf wenn man in New York ist, ist ein wahrer New York Cheescake. Wir haben ein Diner entdeckt (Brooklyn Diner), das ziemlich wuchtige Cheescakes hat die traumhaft schmecken. Und wenn man dann schon mal in einem Diner ist darf natürlich auch kein Burger fehlen, oder? 😉 Man muss sich schließlich den Gepflogenheiten eines Landes anpassen… gesunde Ernährung?! Was ist das?! Auch sehr faszinierend war ein Mittagessen in Chinatown. Wenn es nicht ein kleiner Tipp im Reiseführer gewesen wäre, hätten wir das niemals gefunden. Von außen war der Eingang ganz unscheinbar und etwas gammlig. Nichts wo man als Tourist hineingegangen wäre. Sobald man dann drinnen war stand man in einer riesigen Eingangshalle mit Kronleuchtern. Zwei Rolltreppen führten dann hinauf in den Gastronomiebereich. Und das war kein Restaurant- das war eine prächtige Halle voll mit 200 schlemmenden Asiaten. Ich hab so etwas noch nie gesehen! Und das Essen wird nicht normal bestellt- sondern Damen fahren mit kleinen Wagen durch die Gänge und man nimmt sich worauf man Lust hat. Die Damen konnten teilweise kaum Englisch, weshalb wir einmal beinahe Hühnerfüße angedreht bekommen haben. Um ehrlich zu sein bin ich mir bis heute noch nicht so ganz sicher, was ich da alles gegessen habe…

Auch ein anscheinender Tipp ist der Salat im berühmten Waldorf Astoria Salat. In Deutschland kennt man den Waldorf Salat (der ursprünglich im Waldorf Astoria New York kreiert wurde) mit viel Majonäse, Kraut und Äpfeln. Dieser Salat der uns dann in New York serviert worden ist hatte so gar nichts damit zu tun- kleingehackte Äpfel mit Walnüssen und Trüffelöl. Interessant, aber doch leicht enttäuschend. Dennoch kann man daran sehen: in New York wird es kulinarisch immer besonders!

Natürlich hatte New York nicht nur kulinarisch einiges zu bieten, so waren wir auch im MuMo- dem Museum for Modern Art. Bei 5 Stockwerken moderner Kunst war dann so einiges dabei wo ich mich manchmal wirklich dachte: „Entweder der Künstler war einfach zu zugedröhnt oder wir befinden uns bei der versteckten Kamera!“. Was soll denn bitte an einem runter hängenden Faden und an einem Sandhaufen künstlerisch sein? Skurril dabei war, dass der Faden sogar von einer Wachfrau bewacht wurde. Als ich sie fragte ob sie wisse, welche Bedeutung das Kunstwerk habe hat sie auch nur den Kopf geschüttelt und gelacht. Ah ja, also nicht nur ich kam mir etwas veräppelt vor. Aber dann waren dann noch diese bekannten Kunstwerke, wie der Marilyn Druck von Andy Warhol oder sogar die berühmte Sternennacht von van Gogh!

Eindeutig ein Muss wenn man in New York, ist das MET. Und das nicht nur wegen der interessanten geschichtlichen Exponate- ganz typisch Amis steht im MET sogar ein ganzer ägyptischer Tempel! Nein ich finde das MET speziell wegen der alljährlichen MET Gala eigentlich sehr spannend. Einmal im Jahr kann man die Promis in tollen Roben die Treppe zum MET entlangschreiten sehen. Und das alles initiiert von der Vogue Chefin Anna Wintour. Das MET hat somit auch immer eine Mode Ausstellung. Vor zwei Jahren war es eine Ausstellung über den Designer Charles James, die mich unglaublich beeindruckt hat. Deshalb musste ich natürlich auch dieses mal wieder hin und betrachtete Roben von den ganz Großen wie Chanel und Dior zu dem Thema „Hand und Maschine“. Alle ausgestellten Kleider wurden nämlich sehr aufwändig fast nur mit Hand genäht… so wie ganz New York: ein Traum!

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