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Real first impressions of Antwerp- mein erster Tag meines neuen Erasmus Lebens

img_1088-2Nach so vielen Reiseposts und der Ankündigung, dass ich dieses Semester ein Erasmussemester in Antwerpen verbringen werde fragt ihr euch alle bestimmt: wie ist es nun in Antwerpen? Schließlich war nach unserem kleinen Holland-Belgien Trip die große und glorreiche Endstation Antwerpen und mein neues Leben als Erasmus-Studentin. So sehr ich doch jetzt mein Erasmusleben hier in Antwerpen genieße, möchte ich ehrlich zu euch sein. Ein paar Tage bevor wir tatsächlich nach Antwerpen gefahren sind und wir noch eine wunderschöne Zeit in Den Haag verbrachten wurde mir schon etwas mulmig zumute. Zum einen konnte ich es gar nicht abwarten endlich in Antwerpen zu sein und endlich mein Auslandssemester zu beginnen, dem ich so lange entgegen gefiebert hatte. Andererseits hatte ich auch etwas Angst. (mehr …)

That’s life: Der Studenten Babyspeck- gesunde Ernährung, Sport und das Studentenleben

IMG_7931 (3)Ja speziell in der Fastenzeit verzichten Menschen auf etwas Ungesundes und achten mehr auf ihre Ernährung. Das lässt mich etwas nachdenklich werden. In Zeiten des Fitnesswahns und „clean eating“, „Superfood“ und co. wird es immer mehr zum Trend sich auch gesund und bewusst zu ernähren. Eigentlich keine schlechte Idee und auch mal ein Trend dem man durchaus zum Wohle seiner eigenen Gesundheit Beachtung schenken sollte. Nur mit der Umsetzung haberts oft noch etwas (zumindest bei mir) und so langsam habe ich so einen Verdacht worauf ich es schieben könnte und was meine Ausrede sein könnte: mein „Lifestyle“- also das Studentenleben.

Eigentlich dachte ich immer, sobald ich so richtig erwachsen und für mich selbst verantwortlich bin würde ich bestimmt auf eine gesunde ausgewogene Ernährung und Sport achten. Tja und die Realität spricht: Sophia du gewinnst pro Semester ein paar Kilo dazu. (mehr …)

Prüfungsdramaqueen- wie man die Prüfungszeit gut übersteht (theoretisch)

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Ja ich bin noch am Leben-wie es vielleicht ein paar von euch mitbekommen haben ist meine lange Abwesenheit auf eine ziemlich heftige (und teilweise nicht ganz erfolgreiche) Prüfungsphase zurückzuführen. Ich dachte ja nach zwei Semestern Studium hätte ich mich bzgl. Prüfungen schon ganz gut im Griff, sodass die Prüfungsdramaqueen in mir nicht mehr zum Vorschein kommen kann. Weit gefehlt. Ja Studieren an sich wäre ja das Paradies auf Erden, wenn da nicht ab und zu die Prüfungen wären. Und bei jedem macht sich der Prüfungsstress anders bemerkbar. Kein Student kann mir sagen, dass sie oder er die Prüfungszeit ganz locker weg steckt. Dunkle Schatten unter den Augen durch schlaflose Nächte, Fressattacken, Frustshopping, Nervenzusammenbrüche. Und nicht zu vergessen- viel Selbstmitleid und Jammern um die Situation auch für die Mitmenschen unerträglich zu machen. Ja besonders ich verwandle mich während der Prüfungszeit in eine wahre Dramaqueen, weshalb es für mich selbst und für die Personen in meinem Umkreis nichts Schöneres gibt, wenn die Prüfungen wieder vorbei sind. Ich bin evtl. ein kleiner Extremfall.

Aber nimmt man sich nicht immer wieder vor, das nächste mal alles ganz anders zu machen um nicht durchdrehen zu müssen? (mehr …)

„Stupid girls“?-Woran erkennt man eine Publizistik Studentin…

IMG_7739 (3)Meine Studienkombination entspricht ja wirklich nicht der Norm mit meinem derzeitigen Triple-Studium bestehend aus Publizistik, Philosophie und Wirtschaft an der WU. Und so unterschiedlich die verschiedenen Thematiken dieser Studien auch sind, am interessantesten sind immer noch die Studenten bzw. Studentinnen selbst. Man erkennt irgendwie allein schon daran wenn man sich im Hörsaal umschaut, in welcher Studienrichtung man sich gerade befindet. Das klingt wirklich oberflächlich, aber wenn wir doch ehrlich sind- man erkennt allein schon am Aussehen und Verhalten, was für eine Art Student bzw. Studentin man vor sich hat. Es sind auch viele Vorurteile vorhanden, aber wie bei allen Clichees steckt dahinter natürlich immer ein wahrer Kern. Und nach einem Jahr Publizistik Studium und einigen amüsanten, leicht bissigen aber auch durchaus wahren Vice Einträgen über das Publizistik Studium wage ich mich mal an die Frage: Woran erkennt man eine Publizistik Studentin? (mehr …)

Wie man als Deutsche/r in Wien zu studieren beginnt- 5 Steps für einen guten Start

IMG_1099 (2)In letzter Zeit haben mich einige deutsche Bekannte kontaktiert, die im nächsten Semester alle in Wien zu studieren anfangen möchten. Irgendwie erinnerte mich das an mich selbst, wie ich vor einem Jahr total ahnungslos, verunsichert und auch leicht verplant nach Wien zum studieren gegangen bin. Ich wäre damals sehr dankbar gewesen, wenn ich jemand gehabt hätte, der mir so ein bisschen hätte erklären können, wie alles funktioniert und was ich als Deutsche, also als ausländische Studentin, in Wien beachten muss. All zu kompliziert ist es eigentlich nicht in Wien zu studieren, aber wenn man doch schon etwas weiß was auf einen zu kommt, nimmt das vielleicht doch etwas die Verunsicherung. Man beginnt ja schließlich einen neuen Lebensabschnitt und das auch noch im Ausland. Denn wie ich es doch schon oft versucht habe zu beschreiben, Österreich und Deutschland sind zwar wirklich sehr ähnlich, dennoch sind es zwei unterschiedliche Länder. (mehr …)

„Hilfe ich bin dumm!“- Fazit nach einem Semester Philosophie Studium

IMG_4185 (2)Philosophie…. oh allein wenn ich das Wort schon höre, schlägt mein Herz schneller. Anfangs hatte ich überhaupt keine Ahnung, was man da wirklich so macht und hab mit einer „no risk no fun, das klingt intellektuell und ein bisschen gebildeter wollte ich schon immer mal wirken“- Einstellung zu studieren begonnen. Ich setzte mich also einfach so zum Spaß in Philosophie Vorlesungen, um irgendwie mal ein bisschen meinen Intellekt aufzufrischen. Tja und ich weiß nicht wie, ich verliebte mich sofort in diesen Studiengang. Wenn ich jetzt gefragt werde,  was man denn jetzt in Philosophie macht und warum ich es studiere, kann ich es immer noch nicht wirklich genau sagen. Schließlich wird sich bis heute ja immer noch gestritten was Philosophie überhaupt ist.

Aber ich kann sagen, dass ich bis jetzt aus fast allen Vorlesungen raus kam und gestrahlt habe wie ein Honigkuchenpferd, da ich das Gefühl hatte mal wirklich was für mein Leben gelernt zu haben. Philosophie macht mich wirklich glücklich. Man macht sich u.a. mal (mehr …)

Die zentrale Frage im studentischen Leben eines „Piefke“: Warum denn jetzt eigentlich Österreich?

IMG_3837 (2)„Warum denn jetzt eigentlich genau Östrerreich?“- oh wie mir diese Frage zum Hals raushängt. Tja aber ich sollte mich damit abfinden, egal ob in Deutschland oder in Österreich selbst, man muss sich als Deutscher immer rechtfertigen warum man hier studiert. „Sind in Deutschland die Unis nicht viel besser?“ oder „Ist ein Studium in Österreich nicht eigentlich kaum angesehen?“ dienen dann meist als Legitimität für die Frage, die ich eher gestellt bekomme, als „Wie gefällt es dir in Österreich?“.

Wenn Österreicher fragen warum ich hier studiere, kann ich’s ihnen eigentlich nicht verübeln. Österreich hat nämlich bzgl. der Kapazität mit den Massenstudiengängen ein bisschen zu kämpfen, denn im Gegensatz zu Deutschland ist Österreich so nett und nimmt jeden zum Studium auf. (mehr …)

Wie von einem anderen Planeten: Warum ich Philosophie Professoren so liebe…

IMG_1386 (2)Sie sind schrullig, verpeilt und irgendwie nicht von dieser Welt: Philosophie Professoren. Gut meine Erfahrung mit Philo Professoren hält sich nach einem Semester Philosophie Studium und EC noch etwas in Grenzen, aber die bei denen ich bis jetzt in der Vorlesung saß, hätte ich am liebsten knuddeln können! Jeder Prof hat so seine eigenen kleinen putzigen Marotten: der eine braucht immer ein „Zuckerl“ um frei sprechen zu können, beim anderen ist es überhaupt ein Wunder wenn er zur Vorlesung erscheint.

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Wie man seit 650 Jahren in Wien studiert- ein Jubiläum das nicht spurlos vorbei gehen sollte

IMG_2472 (2)Als in Amerika noch die lieben Indianer unbeschwert durch das Land tobten, wurden ab 1365 an der Uni Wien bereits wichtige philosophische Werke vollendet. Zum Vergleich entstand die heutige Elite-Uni Harvard 271 Jahre später- da war die „Alma Mater Rudolphina “ schon Bildungsstätte zahlreicher Studenten gewesen. Sie ist die älteste Uni und eine der größten im deutschsprachigen Raum … und irgendwie scheint es fast niemanden zu interessieren. Halloho?! Hier wird ein 650-jähriges Jubiläum gefeiert und an den meisten geht das trotz bunter 650-Jahres-Fähnchen komplett vorbei. (mehr …)