A night at the Opera……

IMG_4001 (2)Ich hasse Oper. Es gibt aber so ein paar Dinge in Wien, die jeder Reiseführer empfiehlt und die man unbedingt gemacht haben muss. Ein Besuch in der Wiener Staatsoper gehört da definitiv dazu. Und auch wenn Oper und ich keine so großen Freunde sind, irgendwann wollte ich mich aufraffen und in eine Oper in Wien gehen. Aber spätestens als ich die nicht ganz billigen Ticketpreise sah, wusste ich, dass das mit der Wiener Staatsoper und mir eine schwierige Geschichte wird.

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„Verfressen“ durch Wien. Meine derzeitigen Top 3 Frühstückslokale

IMG_1202 (2)Diejenigen, die mich persönlich kennen oder meine Instagram Bilder sehen, wissen es schon: ich liebe es gut zu essen und kann manchmal der verfressenste Mensch überhaupt sein. Klar, dass natürlich die „wichtigste Mahlzeit des Tages“ bei mir auch einen ganz großen Stellenwert hat. Und so machte ich mich auf, in Wien die besten Frühstücklokale zu finden (wie ihr auch schon bei meinem Burggasse 24 Post hier gesehen habt) …. ok eigentlich ist das gar nicht mehr nötig. Es gibt bereits einen blog, der sich ausschließlich mit Frühstücken in Wien beschäftigt. Aber so ein kleiner Selbsttest kann ja nie schaden, man muss ja auch schauen, ob die auch wirklich keinen Schmarrn schreiben, nicht wahr? 😉

Und es gibt so viele in die ich unbedingt noch gehen wollte…. das Ulrich, Joseph usw. Da ich aber zurzeit in Deutschland bin, gestaltet sich das als, sagen wir mal, etwas schwierig. Aber ich kann euch zumindest die vorstellen, in die ich in letzter Zeit gegangen bin. Sie sind zwar keine wirklichen Insider, aber sicherlich schon eine Art „Klassiker“ die ich einfach nur liebe (übrigens wird „liebe“ hier in diesem Post sehr oft vorkommen, daran merkt man auch so ein kleines bisschen meine Einstellung zum Frühstücken )

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Durch Wien im Juni/Juli und ein kleiner Abschied

IMG_3859 (2)Ice ice baby! Das war zumindest mein „Zaubersatz“ und Dauer-Ohrwurm in der heißesten Zeit, die ich bis jetzt in Wien erfahren durfte. Eis und Abkühlung in jeder Form- ob mein geliebtes Zanoni & Zanoni Eis oder Eiswürfel, die ich ungefähr auf alles mögliche streute um die Hitze einigermaßen erträglich zu machen. Und wenn gar nichts mehr half, war da natürlich noch die gute alte Donau zum Baden.

Ein bisschen Zeit im Juni ging bei mir aber auch mal wieder für Prüfungsvorbereitung drauf- diesmal für Publizistik (und Kommunikationswissenschaft- oh ja auch wenn es viele in meinem Bekanntenkreis nicht wahr haben wollen, es ist tatsächlich eine Wissenschaft). Das ist eine Eigenschaft an Publizistik die ich hasse, aber zugleich auch liebe. Während der Beginn für Publizistik irgendwie immer später ist als der der anderen Studiengänge (sprich länger Ferien!!) ist dafür das Ende, also die Prüfungszeit , auch relativ zu Schluss. Während sich gefühlt fast die ganze Studentenwelt draußen aufhält um quietschvergnügt im Freibad zu planschen und den Beginn der Ferien zu feiern, wird bei Publizistik Studenten noch ein bisschen für die Prüfung gbüffelt. Ich sage hier bewusst „ein bisschen“, nicht weil es nicht (mehr …)

Was wäre Wien nur ohne….. die Donauinsel

IMG_3662 (3)Als ich damals nach Wien gezogen bin fehlte mir in den ersten Monaten besonders eines: die grünen weiten Wiesen und die Natur meiner bayerischen Heimat. Ich liebe Wien mit all seinen Gebäuden in der Innenstadt, aber ab und zu brauche ich mal auch eine kleine Pause von diesem Großstadtjungel. Anfangs war ich dann auf der Suche nach einem optimalen Park, indem ich mal die „graue Stadt“ vergessen kann. Tja so schön die Wiener Parks auch sind, und so gern ich auch in diese gehe: sie waren irgendwie nie das wonach ich gesucht hab.Jap, denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir besonders von dem Stadtpark mehr erhofft hatte. München hat den riesigen Englischen Garten, New Yorks „grüne Lunge“ ist der Central Park und Wien hat nur so ein kleines (aber natürlich schönes) Stadtpärkchen?  Wo sind die weiten grünen Wiesen auf die man sich im Sommer mit einer Piknickdecke legen kann und keinen Auto Geräuschpegel noch im Hintergrund zu hören ist?

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Nicht nur für Touris schön- Sommer in Schönbrunn

IMG_3033 (2)Das Schloss Schönbrunn- eines der Wahrzeichen Wiens. Dementsprechend wird es natürlich auch Tag täglich von einigen (asiatischen-) Touristen mit Fotoapparaten belagert. Wenn man sich dann als „Einheimischer“ das Schloss anschauen will muss man deshalb auch starke Nerven mitbringen. Aber das Schloss gehört ja schließlich nicht nur den Touris und man muss sich ja nicht unbedingt das Schloss selbst anschauen um Schönbrunn toll zu finden. Zu Schönbrunn gehört ja auch eine riesige Parkanlage, in der nicht all zu viele Touris rumgeistern. Klar hier und da sieht man schon einen Asiaten der ein Selfie mit den Büschen macht (offensichtlich ein neuer Trend der bei uns noch nicht ganz angekommen ist….) aber ansonsten kann man hier mal von dem ganzen Stadttrubel abschalten.

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Durch Wien im Mai

IMG_2384 (2)Nach einer stressigen Prüfungszeit komm ich nun auch dazu den Mai in Wien Revue passieren zu lassen. Und was das für ein Monat war- vom Schönbrunner Sommernachtskonzert bis zum Lifeball und Songcontest, Wien stand irgendwie ein bisschen Kopf. Das Sahnehäubchen des „auf dem Kopf Stehens“ war dann die Einführung der süßen Ampelfrauchen, sodass jetzt auch wirklich klar war, jap Wien mutiert in „Tolerant-City“. Toleranz war das große Schlagwort im Mai, was natürlich besonders auch auf den Eurovision Song Contest und den Conchita-Hype zurück zu führen ist. (mein kleines Fazit zu dem Song Contest könnt ihr übrigens hier nachlesen)

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Fazit vom toleranten Brücken bauen: der ESC 2015 in Wien

IMG_2686 (2)„Also falls ich nächstes Jahr in Wien studiere könnt ihr gern zum Song Contest zu mir kommen!“- waren meine Worte als Conchita Wurst letztes Jahr den ESC gewann. Und tatsächlich, ein Jahr später studiere ich in Wien und darf ein Großevent miterleben, von dem ich, so dachte ich zumindest, auch noch meinen Enkeln erzählen werde. 60 Jähriges Song Contest Jubiläum in Wien- und ich war dabei! Nun so war zumindest der Gedanke. Die Umsetzung scheiterte allein schon daran Karten dafür zu bekommen. Punkt 9:00 Uhr als die ersten Karten online zu Verfügung standen war das System so überlastet, sodass es nach kurzer Zeit schon keine Karten mehr gab. Macht nichts, schließlich gibt es ja das Public Viewing auf dem Rathausplatz. Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes wirklich ins Wasser gefallen, so wurde der ESC also nur von der Couch zu Hause verfolgt.

Klar in der Stadt selbst hat man wenigstens die Vorbereitungen für den Song Contest gemerkt. Conchita schien in den Wochen vor dem Song Contest auch hinsichtlich des Lifeballs das neue Logo der Stadt Wien zu sein. Selbst beim U-Bahnfahren wurde man mit einigen einfallslosen Durchsagen von Conchita beschallt. Ich bin zwar ein riesiger Fan von Conchita und finde es fantastisch wie sie sich in ihrer Vorbildfunktion für Toleranz einsetzt, aber diese Durchsagen der Wiener Linien hätten echt ein wenig raffinierter sein können. Auch die wunderschönen Wiener Parks wurden mit hässlichen „12 Points to Vienna Parks“ Schildern zugepflastert, was meiner Meinung nach auch nicht unbedingt hätte sein müssen. Von den Saubermach-Plakaten „Eurowisch putzt Contest“ möchte ich erst gar nicht anfangen….

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Durch Wien im April

IMG_2516 (2)Hach endlich Frühling! Und Wien wirkt wie eine komplett andere Stadt im Sonnenschein, naja zumindest wenn die Sonne sich mal blicken lässt. Und dann hat man die Qual der Wahl, wie man den wunderschönen Tag nutzen soll. Entweder durch einen der blühenden Parks spazieren, sich in einer der zahlreichen Strandbars an der Donau sonnen lassen oder vielleicht doch zur Donauinsel fahren?

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Wie man seit 650 Jahren in Wien studiert- ein Jubiläum das nicht spurlos vorbei gehen sollte

IMG_2472 (2)Als in Amerika noch die lieben Indianer unbeschwert durch das Land tobten, wurden ab 1365 an der Uni Wien bereits wichtige philosophische Werke vollendet. Zum Vergleich entstand die heutige Elite-Uni Harvard 271 Jahre später- da war die „Alma Mater Rudolphina “ schon Bildungsstätte zahlreicher Studenten gewesen. Sie ist die älteste Uni und eine der größten im deutschsprachigen Raum … und irgendwie scheint es fast niemanden zu interessieren. Halloho?! Hier wird ein 650-jähriges Jubiläum gefeiert und an den meisten geht das trotz bunter 650-Jahres-Fähnchen komplett vorbei. (mehr …)